Heute schon an die Olympischen Spiele von morgen denken

Als weltweiter Partner der Olympischen Spiele arbeitet GE bereits heute mit den Organisationskomitees der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi und der Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro daran, die Infrastruktur der zukünftigen Spiele aufzubauen. Über die Chancen und die Herausforderungen der Olympischen Spiele für die Gastgeber diskutierten im Rahmen der Olympischen Spiele London 2012 Carlo Ratti, Director, SENSEable City Lab am MIT, Marcelo Haddad, Executive Director, Rio Negocios und Gareth Wynn, Programme Director London 2012, EDF. Moderiert wurde die Veranstaltung, die am 30. Juli im GE Works Center in London stattfand, von Tyler Brûlé, Chefredakteur von Monocle.


Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion „Building the Olympic Games oft he Future“ (v. l.): Gareth Wynn (EDF), Marcelo Haddad (Rio Negocios), Carlo Ratti (MIT) und Moderator Tyler Brûlé (Monocle).

Marcelo Haddad von Rio Negocios, der internationalen Marketingagentur der Stadt Rio de Janeiro, hat große Erwartungen an die Olympischen Spiele in seinem Land: Vor allem wünscht er sich, dass die Spiele die Arbeits- und Lebensbedingungen in Rio verbessern. Dabei liegt der Fokus auf drei Kernbereichen: Mobilität, gesellschaftliche Integration und Technologie zur effizienten und flexiblen Energieproduktion. Dazu gehören unter anderem bessere Schulbildung, neue Krankenhäuser, eine bessere Verkehrsführung (inklusive eines neuen 500 km langen Fahrradweges) sowie die Aufforstung von 20 Millionen Bäumen.

Dass die Spiele einen greifbaren Nutzen für die gastgebenden Städte bieten können, bestätigt Carlo Ratti vom MIT. Voraussetzung dafür: Alles, was für die Olympischen Spiele gebaut und installiert wurde, sollte in den Städten verbleiben und weiter genutzt werden. Das Beispiel Barcelona zeige, wie Städte so auch nachhaltig im Bereich Tourismus profitieren können.

Allerdings könnten die Auswirkungen der Olympischen Spiele niemals im Vorfeld genau vorhersagen, erklärte Gareth Wynn vom Britischen Energieversorger EDF. Städte dürften nicht den Fehler machen, im Vorfeld zu viel zu versprechen. In London würde man aber schon jetzt die positiven Effekte daran spüren, dass der Strukturwandel den gesamten Osten der Stadt erreicht: Dort entstehen neue Apartments, ein neues Einkaufszentrum, neue Gemeindezentren und neue Jobs.

Seit 2006 arbeitet GE eng mit den gastgebenden Städten, Ländern und Organisationskomitees zusammen, um die Sportstätten, Gesundheitszentren und umliegenden kommerziell genutzten Gebäude mit Infrastruktur-Lösungen zu versorgen. Die bereitgestellten Technologien unterstützen dabei, nachhaltige Olympische Spiele zu organisieren, die die Infrastruktur der gastgebenden Städte langfristig verbessern und hochmoderne medizinische Versorgung für die Athleten sicherstellen.


Moderator Tyler Brûlé von Monocle

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