Im Gespräch mit GE In Deutschland

GE Computertomographen in der Archäologie

Bildgebende Verfahren, wie die Computertomographie, finden vor allem in der medizinischen Diagnostik Anwendung. Doch auch die Industrie setzt vermehrt auf das Verfahren, um beispielsweise Gussteile auf Defekte, wie Hohlräume und Einschlüsse, zu überprüfen, ohne den untersuchten Gegenstand zu zerstören.

Die Anwendungsgebiete industrieller CT-Geräte sind so vielseitig wie ihre Nutzer. So werden zurzeit am FEM, dem Forschungsinstitut für Edelmetalle & Metallchemie, in Schwäbisch Gmünd archäologische Funde, die bei Grabungen im Winter 2010 im Kreis Sigmaringen (Baden-Württemberg) entdeckt wurden, durch ein CT-System von GE untersucht.

 

Das phoenix v|tome|x L 450 wird normalerweise in der Automobil- sowie Luft- und Raumfahrtindustrie eingesetzt. In Baden-Württemberg werden damit archäologische Funde aus der Zeit der Kelten untersucht.

„Heute werden kompakte archäologische Funde nicht mehr vor Ort ausgegraben, sondern im Block geborgen und dann erst einmal tomographiert“, erklärt Dr. Dirk Neuber, Produktmarketing 2D-Röntgeninspektion und 3D-Computertomografie, GE Sensing & Inspection Technologies. Das habe laut Neuber den Vorteil, dass man die Lage der einzelnen Fundstücke genauestens dokumentieren und analysieren kann. Außerdem vereinfache das genaue Wissen um die Lage eines Artefakts die Arbeit der Archäologen, die es so entsprechend vorsichtig auslösen können.

„Baden-Württemberg ist seit Jahren einer der weltweiten Vorreiter im Einsatz von industrieller CT in der Archäologie“, sagt Neuber. „Ein weiteres Anwendungsfeld hat sich in den letzten Jahren im Bereich der Paläontologie ergeben.  Viele namhafte naturhistorische Institutionen in Frankfurt, Bonn, Tübingen, Berlin, Paris oder New York nutzen mittlerweile GE Tomographie-Systeme für Fossilienuntersuchungen.“

TV-Tipp: Mehr über die keltischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg und die CT-Untersuchung im FEM, erfahren Sie am kommenden Sonntag in der ZDF-Sendung Terra X. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe „Deutschlands Supergrabungen“ beginnt um 19:30 Uhr und geht auf eine archäologische Entdeckungsreise von den Alpen bis an die Nordsee.

Wir wünschen Ihnen ein einen spannenden Fernsehabend!

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